Heinrich-Heine-Gymnasium

Bitterfeld-Wolfen

Archiv - Berichte aus dem Schuljahr 2017/18

 

26.06.2018 Der Förderverein feiert sein 25+1-jähriges Bestehen

Bereits seit über 25 Jahren besteht unser Förderverein. Gegründet vom damaligen Schulleiter Herrn Wildau sowie Herrn Kosmehl, Herrn Rahn und Herrn Schulze agiert der Verein meist im Hintergrund. Doch ohne die engagierte Arbeit des ehrenamtlichen Vorstandes und der wenigen aktiven Mitglieder wäre so manches Projekt oder Exkursionen nicht möglich.

Vielen Dank für die geleistet Arbeit und wir hoffen auf weitere gute Zusammenarbeit.

Mehr Informationen zum Förderverein findet ihr auf der Homepage des Fördervereins oder bei facebook.

19.06.2018 Gewonnen        

Wir, die Klasse 8/4, bedanken uns sehr herzlich bei Frau John, dass sie uns bei dem Wettbewerb „Be smart, don’t start” angegemeldet und begleitet hat. Wir hatten das Glück durch eine Auslosung den bundesweiten Hauptpreis, eine Klassenfahrt im Wert von 5000 €, zu gewinnen. Wir freuen uns sehr darüber und werden den Gewinn für eine Reise nach England nutzen.  

Vielen Dank von: 

Claire Olexy, Albert Leutlof, Luisa Wagner, Paula Fiedler, Monique Sophie Oberst-Brodhagen, Josefine Möbes, Lara Seelig, Emily Lea, Benedikt Zimmermann, Cosma Dannehl, Joleen Falke, Hans Körner, Alissa Waeschke, Emely Dubb, Jasmin Hoffmann, Josephin Seidler, Lara Rietz, Bennet Salber, Lea Berg und Philipp Stephan

11.06.2018 Unser „Marathonlauf” auf Inlineskates

Als einen der Höhepunkte unserer Inliner-AG war die Teilnahme auf Inlineskates am ortsansässigen Goitzsche-Marathon geplant. Aufgrund der geringen Teilnehmer in dieser Disziplin bestand jedoch nicht die Option am 06.05.2018 auf Inlineskates an den Start zu gehen. Um dennoch eine der Marathonstrecken an der Goitzsche absolvieren zu können, veranstalteten wir am Vortag, den 05. Mai 2018, unseren eigenen „Marathon“ auf Inlinern.

Wir, die Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums und die Beschäftigten der Diakonie Bitterfeld-Wolfen, wurden herzlich begrüßt und während des Start- und Zieleinlaufes angefeuert. Die Strecke von fünf Kilometer wurde von allen Teilnehmern erfolgreich und mit viel Spaß absolviert. Unsere gemeinsamen Trainingseinheiten mit den Beschäftigten der Diakonie Bitterfeld-Wolfen im Voraus haben sich also bezahlt gemacht. Gern würden wir auch im kommenden Jahr am ortsansässigen „Marathon” an der Goitzsche teilnehmen und unsere Fähigkeiten auf Rädern unter Beweis stellen.

AG-Leiterin Ulrike Mittag

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18.04.2018 Das Erasmus+ Treffen in Wolfen

Vom 12. – 16.02.2018 kamen an unserem Gymnasium Schülerinnen und Schüler aus vier europäischen Nationen – Norwegen, Italien, Spanien und Bulgarien – zusammen, um mit uns gemeinsame Projekte für mehr Frieden, Toleranz, Integration und Inklusion durchzuführen. Alle Schülerinnen und Schüler waren mit großer Begeisterung und außerordentlichen Engagement dabei und es war eine Freude zu zusehen, wie alle mit einander arbeiteten, so dass ein einzigartiges Gemeinschaftsgefühl entstehen konnte.

Neben Exkursionen in Bitterfeld-Wolfen und Leipzig standen eine Projektarbeit zum Thema Toleranz in Kooperation mit Schülerinnen und Schülern aus der Sonnenlandschule sowie sehr interessante   und   bewegende   Interviews   mitFlüchtlingen aus dem Landkreis Anhalt – Bitterfeld sowie Flüchtlingslotsen und – Koordinatorenauf unserer Agenda.Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben einen kleinen Bericht überden Verlauf der Woche in englischer Sprache verfasst. Sie haben einen Gastschüler oder eineGastschülerin aufgenommen und die Werte der Gastlichkeit und Gastfreundschaft nicht nur fürihren Gast erfahrbar gemacht, sondern auch selbst verinnerlicht und damit zur Verwirklichungdes Hauptanliegens des Projekts Journeys for peace entscheidend mit beigetragen. An dieser Stelle sei allen, die an der Verwirklichung dieser Projektwoche mitgewirkt haben,herzlichst gedankt!    

Frau Neubert, Projektleiterin

Vollständiger Bericht
Erasmusbericht.pdf (3.57MB)
Vollständiger Bericht
Erasmusbericht.pdf (3.57MB)



16.04.2018 Leonie Burschitz – Landessiegerin bei „Jugend musiziert”

Seit 3 Jahren lerne ich an der Bitterfelder Musikschule „Gottfried Kirchhoff” Gitarre spielen. Als im letzten November meine Gitarrenlehrerin Frau Halte vorschlug, dass ich am Regionalwettbewerb „Jugend musiziert” teilnehmen soll, war ich sehr stolz. 

Der Wettbewerb fand im Januar in der Galerie am Ratswall in Bitterfeld statt. In meiner Altersgruppe (II) nahmen noch 5 weitere Schüler aus Coswig, Dessau-Roßlau und Zerbst teil. Jeder Schüler muss verschiedene Musiktitel mit einer Gesamtlänge von 6-9 min einzeln vor einer Jury vorspielen. Ich war sehr aufgeregt und hatte zuerst riesige Angst mich zu verspielen. Aber Frau Halte und auch meine Eltern haben mir immer wieder versichert, dass ich einfach darauf los spielen soll und es nicht schlimm ist, wenn es nicht so gut läuft. Das habe ich dann auch gemacht und alle meine Musikstücke haben ganz wunderbar geklappt. Das fand auch die Jury, wie mir die 3 Mitglieder in dem anschließenden Beratungsgespräch auch bestätigt haben. Trotzdem war ich vor der Punktvergabe und Preisverleihung sehr nervös. Als dann mein Name aufgerufen wurde und ich erfahren habe, dass ich 23 von 25 Punkten (und damit die Weiterleitung zum Landeswettbewerb, an dem nur die besten Schüler aus Sachsen-Anhalt teilnehmen dürfen) erreicht habe, konnte ich mein Glück kaum fassen.

Aber nun musste ich noch fleißiger Üben - schließlich wollte ich mich ja beim Landeswettbewerb nicht blamieren.  Das war schon manchmal stressig. Manchmal mussten meine Eltern mich auch zum Üben zwingen. 

Am 16.03. ging es dann endlich auf nach Magdeburg. Wieder war ich sehr aufgeregt, habe aber versucht, locker zu bleiben, was mir auch dank der Unterstützung meiner ganzen Familie gut gelang. Trotz klitzekleiner Fehler, die ich aber gut überspielen konnte, habe ich die viel strengere Jury begeistert und so habe ich erneut einen ersten Preis mit 23 Punkten erreichen können. In meiner Altersgruppe gibt es leider noch keine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb, an dem ich ansonsten mit dieser Punktzahl hätte teilnehmen können.

Natürlich bedeuten solche Wettbewerbe viel Arbeit und natürlich war ich auch faul und hatte nicht jeden Tag Lust, immer die gleichen 5 Musikstücke zu spielen, aber letztendlich bin ich doch sehr stolz auf das, was ich erreicht habe! Und wer weiß, vielleicht habe ich ja eines Tages nochmal die Möglichkeit am Wettbewerb „Jugend musiziert” teilnehmen zu können.

Leonie Burschitz, Klasse 5/3

10.03.2018 Besuch vom Ministerpräsidenten Dr. Haseloff

Am 24.01.2018 organisierte der Schulclub am Heinrich-Heine-Gymnasium eine Diskussionsrunde mit unserem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt Herrn Dr. Reiner Haseloff und den zehnten Klassen. Auch anwesend waren der Oberbürgermeister der Stadt Bitterfeld-Wolfen Herr Armin Schenk, der Landrat Herr Uwe Schulze, Vertreter der Presse aber auch der Wirtschaft.

Nach der Ankunft des Ministerpräsidenten fand zunächst eine Diskussionsrunde im kleinen Kreis im Lehrerzimmer statt. Danach folgte ein Gang durch unsere Schule, bei den dem Ministerpräsidenten von Schülern die Schule nahegebracht wurde.
Dieser Rundgang endete in der Aula, wo schon alle zehnten Klassen versammelt warteten. Nach einer kurzen Begrüßung und einem musikalischen Beitrag des Chors begann die Diskussionsrunde mit einer kurzen Rede von Dr. Haseloff. Nach dieser Einführungsrede wurde der Veranstaltungsort der Bildungsmesse 2018 von den Stadtwerken an den Chemiepark übergeben. Im Weiteren überreichte der Ministerpräsident auch Empfehlungsschreiben an Schüler.

Danach stand die eigentlichen Diskussionsrunde auf dem Programm. Diese wurde mit der Frage eröffnet:

Wo liegen die Unterschiede zwischen einem verbeamteten und einem angestellten Lehrer?

Die Antwort auf diese Frage war, dass man den Lehrerberuf attraktiv gestalten wolle, indem man einen besonderen Status schaffe. Dieser Staus sei aber für die Normalität nicht von Bedeutung. Man setze sich jetzt für eine allgemeine Verbeamtung ein.

Das nächste Thema war, ob es durch die zunehmende Abwanderung von Arbeitskräften auch einen Fachkräftemangel in den kommenden Jahren gebe?

Die Antwort darauf lautete, dass dies nicht nur ein Problem für Sachsen-Anhalt sei, sondern auch für Ost-Deutschland. Man versuche durch bessere Bedingungen die Abwanderung zu verringern, aber auch die fehlenden Fachkräfte zu ersetzen. Im Weiteren solle ein Fachkräftezuwanderungsgesetz weitere Transparenz schaffen. Es sei aber auch in der Verantwortung der Firmen, positive Bedingungen zu schaffen, um neue Mitarbeiter zu gewinnen und um sich attraktiver zu machen.

Eine weitere Frage war, warum Oberstufenschüler den Bus bezahlen müssen.

Der Ministerpräsident antwortete darauf, dass die allgemeine Schulpflicht nur bis zur 10. Klasse bestünde und es sei eine Frage des Geldes das kostenlose Busfahren bis zur 12. Klasse zu erweitern. Man müsse dann erst den Haushalt umstrukturieren und dann an anderer Stelle sparen. Um dieses Thema mache man sich aber schon Gedanken, aber eine kurzfristige Lösung werde es nicht geben.

Auch ein Thema der Diskussionsrunde war, wieso  es an staatlichen Schulen einen Religionsunterricht gebe.

Die Antwort war, dass dieses Thema eine historische Bedeutung habe und man wolle historische Fehler nicht erneut begehen. Außerdem schreibe das Grundgesetz eine Zweiteilung in Ethikunterricht und Religionsunterricht vor. Man müsse den Schülern eine gute Orientierung bieten.

Ein Thema der Diskussionsrunde war außerdem, wie  andere führende Minister oder auch die Kanzlerin den Ruf von Sachsen-Anhalt einschätzen.

Die Antwort lautete, dass Sachsen-Anhalt jetzt in stabilen Verhältnissen sei. Man sehe in Berlin oder auch in anderen Bundesländern die schwierigen Vorverhältnisse nach der DDR-Zeit. Aber heute konstatiere man eine positive Entwicklung und eine gute Zukunft.

Aus Zeitgründen wurde die Diskussionsrunde damit beendet und damit endete auch der Besuch unseres Ministerpräsidenten. Meiner Meinung nach war das eine tolle Gelegenheit, um sich Fragen von höchster Stelle beantworten zu lassen.

Alexander Bartsch, Klasse 9/5
Schülerzeitung und Mitglied des Schulclubs

22.02.2018 Der Heine-Gedenktag

Heinrich Heine, einer der bedeutendsten deutschen Dichter des 19. Jahrhunderts, war am 17. Februar 1856 verstorben und hinterließ seine berühmten Werke, die uns bis heute in beständiger Weise begleiten. Zudem trägt unsere Schule seinen Namen, was für uns eine große Ehre ist.

Wie auch in den vorherigen Jahren sind die 10. Klassen unserer Schule für ein kleines Programm anlässlich des Gedenkens an Heinrich Heine verantwortlich, um unseren Namensgeber zu ehren. In diesem Jahr übernahm dies mit Freude die Klasse 10/4 unter der Leitung von Herrn Weißmann. Am Montag, dem 19.02.2018, präsentierten wir Lehrern, Vertretern des Schülerrates, eingeladenen Schülern und der Schulleitung, Herrn Schmidt und Frau Leupoldt, unser kleines Programm. Alle Schüler der Klasse 10/4 trugen mit Zitaten und Gedichten, wie „Nachtgedanken” und „Wo?” zum Gelingen bei und vermittelten dem Publikum die eine und andere Information aus Heines Leben. Mit dem Musikstück „Una Mattina” ergänzte Jannes Kolbig (10/4) das kleine Programm, was bei allen für Gänsehaut sorgte. Darauf sangen Schüler des Musikkurses der 10. Klassen von Frau Geiß das Stück „Leise zieht durch mein Gemüt”. Zum Abschluss gingen wir geschlossen zu dem Gedenkstein auf unserem Schulgelände, welcher Heinrich Heine gewidmet ist und legten ein paar Blumen nieder. Dort rezitierten Anna Leps (10/2) und Lilli Kubisch (10/2) die Gedichte „Wo?“ und „Seraphine 4“ und führten das gemeinsame Programm zu einem angenehmen Ende.

Louisa Erben 10/4

18.01.2018 Reise ins Reich der Mitte

Am 13. Dezember um 14 Uhr begann unsere 16-stündige Reise nach China. Am Flughafen in Guangzhou angekommen, begann sogleich die Fahrt in den eigentlichen Handlungsort des Camps „Heyuan”.  Im Hotel angekommen wurden gelbe Campjacken verteilt und die Zimmer zugeordnet. In der Zwischenzeit gab es ein erfreutes Wiedersehen mit bereits bekannten, aber auch neuen Gesichtern aus den deutschen Partnerstädten Marl und Witten. Nach einer kurzen Besprechung konnten dann alle auf ihre Zimmer gehen und schlafen.

Der Samstag begann um 8 Uhr mit einem typisch chinesischen Frühstück, welches aus einem warmen Buffet bestand. Danach ging es mit dem Bus zum Evergreen Lake. Dort konnten wir erstmals die Jugendlichen aus den anderen Ländern kennenlernen und erste Kontakte knüpfen. Außerdem wurde eine Auswahl an verschiedenen Aktivitäten angeboten, an denen wir teilnehmen durften. So fuhren viele mit einer Seilrutsche vom Festland übers Wasser. Danach ging es weiter zu einem künstlerischen Programm mit Gesang und Tanz, das zum Mitmachen einlud. Dann folgte die Eröffnungsveranstaltung in der Middle School, wo wir freundlich von den chinesischen Schülern begrüßt wurden. Zu Beginn hielten einige hochrangige chinesische Persönlichkeiten ihre Reden. Anschließend wurde die Campflagge durch je einen Jugendlichen aus jeder Delegation präsentiert. Nach Delegationen aufgeteilt, wurden wir chinesischen SchülerInnen zugeteilt mit denen wir den Nachmittag verbringen durften. Die Zeit verging wie im Fluge. Zum Abend hin verabschiedeten wir uns von den Schülern und fuhren weiter zum Musical Fountain auf dem Fluss Xinfeng.

Der Sonntag begann in einem Gebäude der Kommunistischen Partei Chinas, wo uns einige Grundlagen zur chinesischen Sprache beigebracht wurden. Neben einzelnen Begriffen und Ausdrücken lernten wir auch Lieder und spielten ein Sprachspiel. So lernten wir, dass „Ni Hao” „Hallo” und „Wie geht es dir?” bedeuten kann. Nach der ausführlichen Chinesischstunde fuhren wir zurück ins Hotel und erhielten dann Freizeit bis zum nächsten Programmpunkt, welcher aus einem Besuch einer chinesischen Familie bestand. Gegen 7/8 Uhr abends wurden wir zurück ins Hotel gebracht und durften uns dann ein Konzert mit chinesischer Musik anhören.

Am Sonntag dem 17.12., begann der Tag ebenfalls mit einem warmen Frühstück. Danach begaben wir uns zu einer Art "Kulturzentrum", welches sich direkt gegenüber unseren Hotels befand. Dort angekommen, nahmen wir entweder an einem Mal- oder einem Kalligraphie-Kurs teil (das konnten wir uns schon vorher aussuchen). Beim Malen hat ein Künstler uns unter anderem beigebracht, wie man Bambus auf die traditionelle chinesische Art malt und auch hier nur auf Chinesisch. Unsere übersetzerin Barbara hat ihr Bestes versucht, um uns das einigermaßen zu. Bei dem Kalligraphie-Kurs wurden uns verschiedene Schriftzeichen beigebracht. Dabei hatte man Unterstützung von Schülern und am Ende hat jeder ein längliches Stück Spezialpapier erhalten, wo man die neugelernten Schriftzeichen drauf schrieb. Das Ergebnis war ein chinesisches Sprichwort.

Nach dem Mittag besuchten wir von 14 bis 15 Uhr das Dino-Museum. Bekannt ist dieses Museum vor allem wegen der Dino-Eier. Mehr als 10.000 Dinosauriereier wurden in dieser Region gefunden und somit ist es sogar im Guinnessbuch der Rekorde aufgelistet. Neben den Eiern wurden auch Fußabdrücke von Dinosauriern, sowie Knochen und Figuren ausgestellt. Nach einer Menge Fotos und einem kleinen Besuch im Souvenir Shop ging es weiter zu einer Wasserfabrik. Vor unserer Führung konnte sich jeder zwei Süßgetränke dieser Firma aussuchen, welche wir vorher alle probieren durften. Somit war für jeden etwas dabei. Man konnte auf dieser Führung beobachten, wie die Plastikflaschen mit dem Wasser etikettiert und in Kartons verpackt wurden und alles fast nur durch Maschinen.

Als wir fertig waren, gingen wir gleich zum nächsten Programmpunkt über, der Reisweinverkostung. In diesem Laden, bekam jede Delegation einen kleinen schnapsartigen Becher voll mit Reiswein. Dieses sehr dunkle, dickflüssige Getränk hat manchen so gut geschmeckt, dass sie sich gleich ein oder zwei Flaschen davon gekauft haben. Dieses Geschäft war auch gleichzeitig eine Art Minimuseum. Denn man konnte, passend zur traditionellen Reiswein Verkostung, alte Skulpturen und ähnliches betrachten. Nach dieser Verkostung und dem Abendessen, ging es wieder zu dem Kulturzentrum gegenüber des Hotels. Dort war die offizielle Generalprobe für jede Delegation. Wir übten wir unser Programm, bis wir einigermaßen zufrieden waren und die Zeit vorbei war. Anschließend gingen wir auf unsere Zimmer und konnten den Abend ebenfalls frei gestalten.

Am nächsten Morgen besuchten wir nach unserem Frühstück das Instrumentenmuseum. In dem Museum konnte man sich traditionelle, chinesische Instrumente, wie die Pipa, angucken. mit der Bereitstellung eines Klaviers, eines Schlagzeugs, einer Geige und weiteren Instrumenten, konnte jeder Jugendliche sein Können beweisen und zeigen. Anschließend konnte man in einem Abschnitt des Museums die Herstellung von Gitarren beobachten. Danach ging es in eine Aula, wo eine Band den Delegationen chinesische Lieder, sowie ein englisches Lied vorspielte. Im Anschluss wurde jeder Delegation ein Mitglied dieser Band zugewiesen und sollte ihnen das Gitarre spielen näherbringen. Dafür wurden jedem Jugendlichen eine Gitarre bzw. eine Ukulele zur Verfügung gestellt. Leider gab es auch hier wieder Verständigungsprobleme, da der Lehrer kein englisch sprach. Nach dem Mittag, welches sehr westlich orientiert und somit uns vertraut war, fuhren wir als letzte Delegation in einen  uddhistischen Tempel, um vor dem morgigen Auftritt noch einmal unsere innere Mitte zu finden. In diesem Tempel konnte man die wunderschöne Ausgestaltung der buddhistischen Götter und Altären betrachten. Man konnte dort beten, Räucherstäbchen anzünden und sich Glücksbänder kaufen, um seinen Wunsch draufzuschreiben und an einen Baum zu hängen, damit er sich erfüllt. Außerdem konnte man die vielen Koi-Karpfen, die in einem Teich waren, mit dem dort erhältlichen Fischfutter füttern. Allgemein gesagt war dieser Tempel mal eine schöne Auszeit von dem oft sehr straffen Zeitplan und man konnte sich etwas entspannen. Im Anschluss fuhren wir zum "Bavaria Manor". Dort hielten wir uns nur sehr kurz auf. Dieser Ort erinnerte stark an einen Vergnügungspark und sollte sich an Bayern orientieren, was mehr oder weniger gut gelungen ist. Nichts desto trotz war auch hier die Dekoration ausgezeichnet. Durch die vielen LEDs wurde in der Abenddämmerung eine sehr schöne Stimmung geschaffen und natürlich auf Kamera festgehalten. Nachdem wir uns einen kleinen Teil von diesem Platz angeschaut hatten, machten wir uns zum nächsten Programmpunkt auf, der Camp Party. Mit einer kleinen Verspätung erreichten wir die Camp Party, welche im Freien stattfand. Doch bevor wir aßen, wurde uns eine interessante, traditionelle Show dargeboten. Ein paar Männer führten mit Feuer einen traditionellen Tanz auf. Im Anschluss konnte man mit ihnen ums Feuer tanzen. Nach der Tanzsession begaben sich wieder alle an ihre Grillplätze, um ihr essen zu grillen/braten. Da wir Deutschen erneut mit einer fremden Kultur bzw. Art und Weise konfrontiert wurden, brauchten wir etwas Hilfe und die Leute aus den anderen Delegationen waren wieder sehr freundlich und halfen uns bei der Zubereitung des Essens. Ein kleiner Teil unserer Gruppe wurde von ein paar Costa Ricaner auf die dort vorhandene Bühne eingeladen. Auf dieser Bühne wurde uns Salsa beigebracht, was uns für den darauffolgenden Tag sehr von Nutzen sein sollte. Danach begaben sich alle wieder zu ihren Plätzen, wobei die Leute aus Costa Rica weiterhin für Stimmung sorgten, aufgrund ihrer spanischen Musik. Als alle mit dem Essen fertig waren, gingen wir wieder in unsere Busse und fuhren zurück ins Hotel. Auch hier konnte der Abend wieder frei gestaltet werden.

Am 6. Tag besuchten wir vormittags den „National Forest Park”, welcher ein Erlebniswald mit Hängebrücken und anderen Attraktionen war. Am besten vergleichbar ist dieser mit den hier bekannten Hochseilparks, bloß das man näher am Boden ist und deshalb nicht gesichert werden muss. Auf dem Weg konnten wir auch noch ein paar schöne landschaftliche Ausblicke bestaunen, bevor es dann zum Pflanzen der Freundschaftsbäume ging. Nach dem Mittagessen fuhren wir zur Universität von Heyuan, wo wir Kampfkunst und andere Campusaktivitäten ausprobieren und lernen konnten. Es wurde zwar anfangs mit einigen Sprachproblemen gekämpft, diese konnten aber geschickt umgangen werden. Am Abend fand dann die „Chinese and Foreign Musical Exchange Party” statt, auf die wir uns bereits intensiv vorbereitet hatten. Jede Delegation stellte dort eine Darbietung von Tanz bis Gesang vor. Unsere deutsche Delegation hatte ein Weihnachtsmedley und die Lieder „Fröhliche Weihnacht”, 99 Luftballons sowie ein chinesisches Neujahrslied.

Am nächsten Tag lernten wir, wie man chinesische Knoten macht. Dies wäre wahrscheinlich gar nicht so schwer gewesen, aber die zwei Frauen, mit denen wir es lernen sollten, konnten kein Englisch. Am Ende haben wir es aber alle geschafft, einen anzufertigen und manche sogar zwei. Nachmittags waren wir an einer chinesischen Mittelschule. Zusammen mit den Schülern traten wir in verschiedenen Sportwettkämpfen gegeneinander an: Tischtennis, Tauziehen, Seilspringen und ein Laufspiel.

Nach dem Frühstück unternahmen wir einen kurzen Spaziergang durch den Hakka Park, in welchem wir verschiedene Statuen, die Elemente der chinesischen Kultur aufzeigten, betrachten konnten. Von dort aus hatte man auch einen fast uneingeschränkten Ausblick auf die Stadt Heyuan.Anschließend begaben wir uns in die Stadtbibliothek. Das Gebäude ist von innen modern eingerichtet und verfügt über mehrere Etagen, die über Rolltreppen zu erreichen sind. Dort gab es eine englische Abteilung, in der sich die Teilnehmer, die kein Chinesisch konnten, am meisten aufhielten. Nach dem Mittagessen besuchten wir eine traditionelle chinesische Einkaufsstraße. Die Straße ist auch stark dekoriert, zum Beispiel mit traditionellen chinesischen Laternen. Wir durften jedoch nur bestaunen und beobachten, denn zum Einkaufen wurden wir in ein riesiges Einkaufszentrum gebracht. Das sogenannte „Vitality City” Einkaufszentrum verfügt über vier Etagen, auf denen sich zahlreichen Geschäfte für Mode, Schuhe und Accessoires, aber auch Drogerie- und Supermärkte, Cafés und Restaurants befinden.

Der Tag begann mit der Abschlusszeremonie, die das Wintercamp ausklingen lassen sollte. Nachdem sich alle Teilnehmer versammelt hatten, sahen wir einen kurzen Film, der uns noch einmal alle Aktivitäten und Ereignisse, die wir in den letzten Tagen erlebt hatten aufzeigte. Dann wurden noch einige Abschiedsfotos geschossen und einige Stunden später machten wir uns auf den Weg in die Stadt Guangzhou, von der wir wieder nach Deutschland fliegen würden. Doch erst checkten wir in unserem Hotel ein und verbrachten unsere letzte Nacht in China.

Morgens verabschiedeten wir uns noch von den letzten verbliebenen Teilnehmern des Wintercamps, die meisten Delegationen waren bereits abgereist. Nach dem Mittagessen fuhr man uns in die Innenstadt, wo wir unsere Freizeit in einem weiteren Einkaufszentrum verbringen konnten, um unser letztes Geld auszugeben. Als wir am späten Nachmittag am Flughafen eintrafen, verabschiedeten wir aus Bitterfeld-Wolfen uns von den Teilnehmern aus unseren Partnerstädten Marl und Witten, da sie einen früheren Flug nahmen, als wir.

Auch wenn wir am Morgen des 24. Dezembers sehr froh darüber waren, wieder in Deutschland zu sein, um unsere Familien zu sehen und endlich wieder deutsches Essen zu schmecken, an das wir gewöhnt waren, so hat die Chinareise doch einen bleibenden positiven Eindruck bei allen hinterlassen. Viele Kontakte wurden geknüpft und der Einblick, den wir in die chinesische Kultur erhalten haben und die Erlebnisse, die uns auf der Reise widerfahren sind, werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Lisa Schurack

08.01.18 Feier zum Heinrich-Heine-Geburtstag

Am 13. Dezember 2017 feierten wir den 220. Geburtstag unseres Schulnamensgebers - des Dichters Heinrich Heine. Dazu waren alle SchülerInnen und LehrerInnen der Klassen 7 bis 12 ins Städtische Kulturhaus Wolfen eingeladen.

Den Prolog gestalteten Mitwirkende aus verschiedenen Klassenstufen, die sich in monatelangen Proben auf das besondere Ereignis vorbereitet hatten. Im Mittelpunkt standen kleine Szenen, die aus Heines Leben berichteten  und einen Querschnitt seiner persönlichen und dichterischen Entwicklung zum Besten gaben. Diese wurden musikalisch untermalt und bebildert dargeboten.

Im Anschluss an dieses kurze, aber interessante Programm standen zwei Künstler auf der Bühne, die in neunzig Minuten auf anspruchsvolle Weise Auszüge aus Heinrich Heines schriftstellerischem Schaffen boten. Dies geschah kurzweilig und witzig, zeitweise wurden wir jedoch auch zum ernsthaften Nachdenken angeregt. Es bot sich ein breites Spektrum aus Heines Werk, das sicherlich so manchen Horizont erweitern und uns in Verbindung von Musik und Literatur erbauen konnte.

Wir bedanken uns bei Detlev Rose und Christian Georgi vom Duo Rose & Georgi! Ebenso danken wir dem Förderverein unserer Schule für die Unterstützung und dem Kulturhaus Wolfen, insbesondere den Technikern Herrn Hautmann und Herrn Dachmann.  Mitwirkende unserer Schule am Heine-Programm:

Schauspieler:

  • Emily Höger
  • Johanna Grünewald
  • Alexander Löhner
  • Lucas Teichert
  • Daniel Schnurpfeil
  • Florian Schott
  • Niklas Beutel
  • Jim Schierz
  • Marvin Switalla
  • Luca Scholz 

Musik:

  • Elia Schnaible am Flügel

Technik/Licht:

  • Pascal Olexy
  • Jonas Schultz
  • Max Grodda
  • Franz Ehnert

B. Tall

Technik/Beamer:

  • Nico Stenschke
  • Eric Hennige

18.12.2017 Adventskonzert 2017

Am 05.12.2017 fand in der Johanneskirche in Wolfen das Weihnachtskonzert des Heinrich-Heine-Gymnasiums statt.  Schon beim Betreten der Kirche kam man in Weihnachtsstimmung, da die Kirchenbänke und der Altar weihnachtlich dekoriert wurden. Durch die kleinen Programmhefte, die schon an jedem Platz bereit lagen, konnte man sich bereits im Voraus einen Überblick über das Programm verschaffen und diesem auch sehr gut folgen.  

Zu Beginn der ersten Veranstaltung um 16.30 Uhr sprach unser Schulleiter Herr Schmidt ein paar kurze Worte zur Begrüßung, danach konnte die Veranstaltung beginnen. Es waren viele Schülerinnen, Schüler und auch Lehrer am Programm beteiligt, wie zum Beispiel der Chor der 5. bis 8. Klassen und  der Chor der 8. bis 11. Klassen. Durch die  schönen Stimmen der Schüler und Schülerinnen bekam der ein oder andere Zuschauer  sogar Gänsehaut. Außerdem spielte das Akkordeonorchester und auch ein Orchester zusammengesetzt aus Blas- und Streichinstrumenten. Das Programm war sehr abwechslungsreich. Zwischen den einzelnen musikalischen Programmteilen wurden auch kurze, weihnachtliche   Rezitationen gehalten. Während des Konzertes tauchte die Kirche in weihnachtliches Licht und die Zuschauer waren von allen Programmpunkten sehr begeistert. 


Die knapp 90-minütige Veranstaltung endete nach dem gemeinsamen Singen des allbekannten Lied „O du fröhliche“, aller Akteure und dem zahlreichem Publikum. Nach diesem Lied gab es nochmal einen kräftigen Applaus für alle beteiligten Schüler, Schülerinnen und Lehrer.  

Beim Verlassen der Kirche konnte man mit einer kleinen Spende für das Kinder- und Jugendhospiz Halle die Leistung der Akteure würdigen. Vor der Kirche bot der Förderverein der Schule allen Erwachsenen noch einen Glühwein zum Aufwärmen an, bevor alle den Heimweg antraten.  

Susann Dietz, Klasse 9/1 

14.11.2017 Skikurs: Vorbereitungstraining im Fightclub Bronxx e.V.

Insgesamt fünfmal nahmen die 24 Schüler des Skikurses der 11ten Klasse am Vorbereitungstraining im Fightclub Bronxx e.V. in Bitterfeld teil.

Dabei wurden wir nicht nur intensiv auf unser kommendes Skilager vorbereitet, sondern lernten auch grundlegende Techniken der Selbstverteidigung von Christian Heßler, welcher uns während der gesamten Zeit begleitet hat. Verschiedenste Übungen für Kondition und Muskelaufbau haben uns zu jedem Moment gefordert, uns aber zum Teil auch unsere körperlichen Grenzen aufgezeigt. Die gewisse Strenge seitens unseres Trainers war eine neue und interessante Erfahrung, die uns stets angetrieben hat. Bei Problemen oder Schwierigkeiten konnten wir uns nicht nur auf unseren Trainer Christian, sondern auch die anderen Mitglieder des Teams und unsere Lehrer Herr Kellner und Frau Wunderlich verlassen.

Damit bedanken wir uns noch einmal herzlich beim Fightclub Bronxx e.V. für das tolle Training und die klasse Vorbereitung auf unseren Skikurs.

Huss!

14.11.2017 Die Junioren wählen wie die Großen

Das Heinrich-Heine-Gymnasium hat gewählt!

Bereits am 21.09.2017, also drei Tage vor der Bundestagswahl, gaben die Schüler aus den Sozialkunde-Klassen 9, 10 und 11 ihre Stimmen zur Juniorwahl ab und wählten somit Ihren eigenen Junior-Bundestag mit echten Stimmzetteln, geheim in Wahlkabinen und mit verplombter Wahlurne. Dass das Schülerinteresse an der Politik groß ist, zeigt die beachtliche Wahlbeteiligung von 92,3 Prozent (204 gültig abgegebene Stimmen), die 16 Prozentpunkte über der der Erwachsenen zu verordnen ist.

Die Schüler unseres Gymnasiums wählten ebenfalls die CDU zur stärksten Partei (24 Prozent) und die SPD zur zweitstärksten Interessenvertretung (17,1 Prozent). Die FDP landet mit 13,7 Prozent auf Platz drei, gefolgt von den Grünen mit 11,2 Prozent, als vierstärkste Partei. Insofern zeigen die Ergebnisse unserer Juniorwahl deutliche Parallelen zur „echten” Bundestagswahl, denn auch bei uns wäre die Jamaika-Koalition die realistische Regierungsvariante.

In Bezug auf die Diskussion um die Wahlaltersenkung sammeln die Junioren weitere Argumente dafür, denn es wurde weniger extrem gewählt, als es die Erwachsenen taten. So entschieden sich 8,3 Prozent der Schüler dafür, ihre Zweitstimme der Linken und 8,8 Prozent der AfD zu geben.

Dennoch lässt sich ein gewisser Anteil der abgegebenen Stimmen der Protestwahl zuordnen, die jedoch mit 5,8 Prozent für die Tierschutzpartei und 5,3 Prozent für Die PARTEI  nicht nur ironischer, sondern vor allem deutlich toleranter ausfällt.

Resümmierend kann festgehalten werden, dass die Juniorwahl nicht nur ein tolles Erlebnis für die Schüler war, sondern auch zeigte, dass Kinder durchaus demokratische Entscheidungen treffen können und nicht unbedingt verantwortungsloser als Erwachsene mit ihrem Wahlrecht umgehen würden.

Verfasst und durchgeführt von:
Stefanie Ebert und Marcus Kellner

07.10.2017 Personalmanagerin Frau Schmidt-Pforte bei uns zu Gast

Am Montag, dem 11.09.2017, erwarteten wir, die Klasse 9/5, interessanten Besuch. Die Personalleiterin von HERAEUS Frau Stefanie Schmidt-Pforte kam auf Einladung von Frau Kirchhof zu uns, um einen Vortrag über das gerade für uns Schüler der 9. Klasse interessante Thema „Praktikum” zu halten. Zunächst stellte sie sich kurz vor und berichtete uns danach einiges über die Firma HERAEUS  und ihre tägliche Arbeit in dem Unternehmen. Vorher dachten wir, dass dort nur Quarzglas herstellt wird, aber NEIN, das ist noch lange nicht alles, denn das Familienunternehmen HERAEUS stellt auch OP-und Zahnarztlampen, Arzt-Bestecke und vieles andere her. Mit den im Unternehmen gefertigten Reflektoren ist HERAEUS sogar für die Raumfahrt tätig. Danach erläuterte sie viel Wissenswertes zum Thema Praktikum. Sie selbst hatte in der 11. Klasse durch ein Praktikum ihren Traumberuf gefunden. Zunächst studierte sie Wirtschaftsrecht und spezialisierte sich dann auf den Personalbereich, in dem sie seit mittlerweile 16 Jahren mit viel Freude arbeitet.Ihr Werdegang bei HERAEUS begann mit einer Bewerbung, die aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf und Zeugniskopien bestand. Genauso, wie wir es im Unterricht gelernt hatten.

Sie betonte immer wieder, dass es wichtig ist, sich in Praktika auszuprobieren, um eine gute Berufswahl treffen zu können. Außerdem werden viele der Praktika sogar bezahlt. Sie erklärte uns auch, wie wichtig es in der heutigen Zeit ist, sowohl Englisch als auch Computerprogramme wie Word, Excel und PowerPoint zu beherrschen.

Für künftige Bewerbungsgespräche riet sie uns gut vorbereitet zu sein und auch ruhig Fragen zu stellen, wie zum Beispiel:
Was sind dieVoraussetzungen für den Beruf?
Wie sieht die Ausbildung aus?
Wie sind die Arbeitszeiten?
Wie sind die Verdienstmöglichkeiten?


Es war ein informativer Vortrag, welchen sie durch ihre persönlichen Erlebnisse auflockerte und durch ihre PowerPoint-Präsentation und die Interaktion mit den Schülern stets interessant und kurzweilig gestaltete. Dafür möchten wir Frau Schmidt-Pforte nochmal ein riesig großes Dankeschön sagen.

Lucy Schönefeld Klasse 9/5

05.09.2017 Eindrücke von den Landessportspielen in Dessau-Roßlau am 2. September 2017

 

05.09.2017 Nichtrauchen lohnt sich!

Im Schuljahr 2016/17 nahmen am Wettbewerb „Be Smart-Don´t Start” 7 Klassen unserer Schule teil. Die Klasse 8/4 (jetzt 9/4) gewann einen Bowling-Gutschein für alle Schüler der Klasse. Also sind Nichtraucher nicht nur gesünder, sondern bald um ein schönes Erlebnis reicher! Wir gratulieren zum Erfolg!


Die Möglichkeit, an diesem Wettbewerb teilzunehmen, besteht auch in diesem Schuljahr wieder für alle Schüler der 7.-10. Klassen. Einfach anmelden und nicht rauchen!!

01.09.2017 Rede bei der Kranzniederlegung zum Weltfriedenstag

„Am Horizont verblutet Leben überall Sterben Hass und Wut keiner kann die Qualen stillen die das Morden in die Herzengrub” - Hans Christoph Neubert -

 Im 1. Weltkrieg starben 20 Millionen Menschen - im 2. Weltkrieg 20 Jahre später waren es 45 Millionen mehr

  • Korea 1950 und 1953 4,5 Millionen Tote
  • Vietnam-Krieg 3 Millionen Tote
  • Syrien seit 2014 470000 Tote und die Anzahl der Opfer wird weiter steigen.

Auf meiner Recherche nach Zahlen für diese Rede bin ich auf eine schier unendliche Liste von Kriegen gestoßen. Ich habe nur fünf davon ausgesucht und auch nur die Zahlen der Toten genannt, wobei vom Krieg doch viel mehr betroffen sind

  • Menschen die gezwungen waren andere die genauso unschuldig wie sie selbst waren zu töten;
  • Menschen, die körperliche Verletzungen und psychische Traumata trugen und mit ihrer Schuld nicht leben konnten
  • Frauen, die teils vergebens auf ihre Männer warteten
  • Kinder und Enkelkinder, bei denen Teile der Familie einfach ausgelöscht wurden
  • Menschen, die in großer Armut und Elend Jahre lang das aufbauen mussten, was innerhalb der einen Sekunde in der die Bombe fiel zerstört wurde.

Die Menschen fragten sich damals, sowie wir uns heute fragen:  Wozu ist der Krieg gut, wenn er doch so sinnlos zu sein scheint? Wissenschaftler von Instituten und Universitäten versuchen anhand von Theorien Zusammenhänge zu finden, warum diese Grausamkeiten sich in der Geschichte der Menschheit immer wieder wiederholen wie in einer unendlichen Schleife und warum wir diese nicht verlassen konnten und können. Es ging und geht um den Gewinn von Land, um den Einfluss auf bestimmte Stützpunkte, um Auslöschung oppositioneller Gruppen, um Geld und um Öl.  Und damit ist das Grundmotiv der kriegerischen Handlungen immer nur die Macht – es geht darum sie zu erhalten und auszubauen - koste es was es wolle. Und obwohl wir die Folgen dieser Handlungen kennen, zeigen doch die Informationen, die jeden Tag durch die Nachrichten übertagen werden, dass sich scheinbar nichts geändert hat. Täglich kommt es zu Gewalt, Vertreibung und Tötungen. Wir sind wahnsinnig betroffen gewesen als letztes Jahr die Terroranschläge in Frankreich und auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin verübt worden waren, sowie vor kurzem in Spanien, weil diese Dinge in unserer Nähe geschehen sind. In anderen Ländern außerhalb der EU ist das zu einem grausamen Alltag geworden. Wir hören vom Afghanistan, dem Libanon und Syrien. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges. Von vielen Konflikte wie zum Beispiel von den Unruhen in Zentral–Afrika haben wir nichts mitbekommen, weil die Zahl der Toten nicht hoch genug ist, um für eine Übertragung „wertvoll” genug zu sein. Es scheint als wären wir blind geworden für die Menschen die hinter den Zahlen stehen –„sie sind zu weit weg” - aber es sind nun mal MENSCHEN und keine Zahlen, die dort täglich sterben. Desto schlimmer ist es zu empfinden, dass durch fahrlässige Fehltritte auf dem diplomatischen Parkett wie zum dem Beispiel durch Droh-Tweets aus Twitter vor 2 Wochen eine Eskalierung der Situation zwischen den USA und Nordkorea provoziert wurde, ein Konflikt der Millionen Tote hätte kosten können. Und wieder müssen wir uns die Frage des Warums? stellen. Warum müssen ganze Nationen leiden, wenn die Oberhäupter bzw. Herrscher Fehler machen oder egoistisch nach Macht streben? Kann eine militärische Intervention, Gewalt und Tot wirklich zu Frieden führen oder wird das Elend Menschen nicht wiederum selbst Waffen in die Hand nehmen lassen, um auf der Suche nach Vergeltung oder in der falschen Interpretation ihrer Religion Krieg zu führen? Warum beschweren wir uns über Menschen, die vor Waffen flüchten, die wir selbst in die Kriegsgebiete exportiert haben? Warum lässt es die Menschheit immer so weit kommen, sich beinahe selbst zu vernichten? Warum haben wir so wenig aus unseren Fehlern gelernt? Dies alles sind Fragen, die wir uns heute am Weltfriedentag stellen müssen.

Denn:
 „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.” - George Sentanaya -  Juliane

Beier Kl. 12/4 AG SOR-SM

23.08.2017 Willkommen 5. Klasse!

Eure ersten Schultage an unserer Schule habt ihr schon hinter euch gebracht. Eure Lehrer haben euch durch die Schule geführt und euch den Tagesablauf erläutert. Neue Unterrichtsfächer habt ihr kennengelernt. Auch die Schüler der 12. Klasse und der Förderverein haben euch mit einer Willkommensparty begrüßt. 

Jetzt heißt es fleißig lernen. Dafür wünschen wir euch viel Erfolg.