Heinrich-Heine-Gymnasium

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Schülerzeitung

Hallooooooooo!     Hier ist wieder eure Schülerzeitung.

Wir melden uns zurück und suchen natürlich wieder kreative Köpfe. Wir treffen uns immer donnerstags in der 7. Stunde im Raum O312, mit der Unterstützung von Frau Kirchhof.

Fleißig schreiben wir Texte, damit unsere Zeitung  von Jahr zu Jahr dicker wird.
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06/24/2019

WELPENERZIEHUNG?KEIN PROBLEM!

WELPENERZIEHUNG?KEIN PROBLEM!
 
Juchhu,endlich ein kleiner Welpe bei uns! Doch wie sollten wir ihn richtig erziehen? Hier sind ein paar Tipps, die dir vielleicht weiterhelfen.
 
Die ersten Tage
Am besten gibst du dem Welpen erst einmal Zeit, sich in seinem neuen Zuhause umzusehen. In dieser Woche bleibt er im Haus oder im Garten, je nachdem ob er draußen oder drinnen leben soll. Auch wenn deine Bekannten schon darauf brennen, das neue Familienmitglied kennenzulernen, vertröste sie auf später. Denn in der ersten Woche in seinem neuen Zuhause lernt der Welpe seine Bezugspersonen kennen.

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An den Namen gewöhnen
Der Welpe ist nun bei euch, aber klar, er kennt seinen vorgesehenen Namen noch nicht. Nenne ihn immer, wenn du dich auf positive Art mit ihm beschäftigst. Zum Beispiel beim Spielen mit dem Welpen, beim Kuscheln mit ihm oder wenn er frisst. Du darfst seinen Namen aber nicht im negativen Zusammenhang sagen, da der Welpe ihn mit etwas Gutem verbinden sollte. Du willst doch nicht, dass er dir ausweicht, wenn du seinen Namen nennst.

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Stubenrein werden
Du hast dich bereits entschieden, ob der Kleine im Haus oder im Garten leben soll. Wenn er bei dir im Haus leben soll, dann solltest du ihn dazu bewegen, stubenrein zu werden. >Schon in der Zeit bei seiner Hundefamilie entfernte sich der Welpe nach und nach immer deutlicher von seinem Schlafplatz, wenn er ‘’musste'’. <Nun musst du ihm nur noch zeigen, wo er sich lösen soll und dafür sorgen, dass er das so wenig wie möglich in der Wohnung tut. Bevor du zu Bett gehst, bring den kleinen Vierbeiner nochmal hinaus, damit er sich lösen kann, und zwar so spät wie möglich. Der Welpe sollte neben deinem Bett schlafen, damit du hörst, wenn er winselt oder unruhig wird und ihn hinausbringen kannst, wenn er ‘’muss'’.

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Das Kommen auf Ruf und Pfiff
Der Kleine hat sich langsam bei euch eingelebt und du kannst ihm eine wichtige Übung beibringen: das Kommen auf Ruf und Pfiff. Und das geht so: mach es am besten bei jeder Mahlzeit. Während du das Futter vorbereitest hält ein anderer den Welpen am Halsband oder an der Brust fest. Du hockst dich ca. 3 Meter von dem Welpen entfernt hin und auf Ruf oder Pfiff, was du vorher festlegst, darf der Welpe losstarten. Bleib während er frisst noch bei ihm und wiederhole es bei jeder Mahlzeit. Seine Belohnung, also sein Futter, erhält der Welpe dann ohne ein Sitz oder anderem.

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Das Anspringen vermeiden
Wenn ein Welpe an dir hochspringt, ist das noch recht putzig. Spätestens aber mit einem Gewicht von 20kg oder mit schlammigen Pfoten ist Schluss mit lustig.
Verhaltensweisen, die dem Welpen dauerhaft nichts bringen, wird er nach und nach nicht mehr zeigen. Der Welpe springt dich an, um deine Aufmerksamkeit zu gewinnen. Dreh dich, wenn er es tut, einfach von ihm weg und beachte ihn nicht mehr. Springt er dich danach abermals von vorne an, dreh dich nochmal weg. Irgendwann wird der Welpe damit aufhören und sich zum Beispiel setzen. Warte dann einige Momente, bevor du dich auf eine ruhige Art und Weise zu ihm umdrehst. BEACHTEN: Damit der Hund das Anspringen auf Dauer abbaut, sollte er bei keinem Familienmitglied oder bei Besuchern Erfolg damit haben. Sag also Besuchern vorher Bescheid oder nimm den Welpen an die Leine.

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Was tun, wenn es Probleme gibt?
Der Welpe will nicht von zu Hause weg
Situation: Mein Hundekind weigert sich beharrlich, seine gewohnte Umgebung zu verlassen.
Ursache: In der Natur sagt sein Instinkt dem Welpen, sich nicht zu weit vom Bau zu entfernen, damit er sich bei drohender Gefahr rasch in Sicherheit bringen kann. Deshalb entwickeln Welpen anfangs eine individuell starke Ortsbindung. Das gibt sich mit der Zeit von selbst.
Abhilfe: Versuch nicht, ihn an der Leine zu locken oder zu ziehen, auch nicht ohne Leine. Am besten trägst du ihn vom Haus weg. Aber so weit, dass er keine Verbindung mehr hat und nicht heimlaufen kann.

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Der Welpe frisst nicht
Situation: Mein Welpe lebt jetzt schon einige Tage bei mir, aber er will nicht fressen.
Ursache: Wenn du den Welpen zu dir holst, ändert sich sein Leben innerhalb kürzester Zeit komplett. Viele Welpen stecken diese Umstellung problemlos weg und fressen von Anfang an mit Riesenappetit. Manche sind sensibler und brauchen Zeit, um sich auf ihr neues Umfeld einzustellen. Das zeigt sich dann in mangelndem Appetit. Wenn der Welpe ansonsten fröhlich und munter ist, besteht kein Grund zur Sorge, und du musst ihm sein Futter auch nicht schmackhaft machen. Der Kleine verhungert nicht! Abhilfe: Nimm das Futter nach ein paar Minuten weg und biete ihm seinen Napf zur nächsten Fütterungszeit wieder an. Nach ein paar Tagen wird er sich eingewöhnt haben und wieder normal fressen.

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Der Welpe verteidigt sein Futter
Situation: Mein vierbeiniger Freund knurrt am Futternapf.
Abhilfe: Falsch wäre es jetzt, wegzugehen und den Hund fressen zu lassen. Er darf mit seinem Verhalten keinen Erfolg haben. Führe unbedingt ein, dass der Welpe vor dem vollen Napf warten muss. Eventuell erledigt sich das Problem dadurch schon. Wenn nicht, mach am besten Folgendes:
Stell den Napf auf den Boden und leg wenige Futterbröckchen hinein. Dann gehst du weg. Ist der Welpe fertig, kommst du zurück, legst wieder nur ein paar Bröckchen hinein und gehst. Du machst das so oft, bis die Ration verfüttert ist. Bleibt der Welpe entspannt, machst du die Übung wie vorher beschrieben, hebst den Napf aber jedes Mal hoch, um etwas hineinzutun. Der Welpe verknüpft so dein Kommen mit dem Füttern. Klappt auch das, setzt du dich neben den Napf und legst mit einer Hand immer wieder ein paar Brocken hinein. Bleibt der Welpe auch jetzt entspannt, ist das ein gutes Zeichen. Letztendlich solltest du problemlos neben dem fressenden Welpen stehen und dich frei bewegen können. Verteidigt er Knabberstangen oder Ähnliches, übe das Auslassen zunächst mit etwas, das für ihn unwichtiger ist, etwa einem Spielzeug. Für ihn ‘’wichtige'’ Dinge bekommt der Welpe in dieser Zeit erstmal nicht.

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Meine Informationen habe ich aus dem Buch ‘’Welpenerziehung -Der 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen + Junghundtraining vom 5. bis 12. Monat'’, geschrieben von Katharina Schlegl-Kofler und von dem Verlag GU Tier Spezial. Und in diesem Buch kannst du auch noch mehr Tipps und Tricks finden.
 
Deine Laura von der Schülerzeitung

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Admin - 10:36 | Kommentar hinzufügen

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