Heinrich-Heine-Gymnasium

Bitterfeld-Wolfen

aktuelle Berichte aus dem Schulalltag 2019/20

So verschieden unsere Schüler und Schülerinnen sind, so facettenreich ist auch unser Schulleben. Dies kann man anhand der verschiedenen Berichte aus unserem Schulalltag nachvollziehen. Viel Spaß beim Stöbern und Lesen.


07.11.2019  Die Initiative „Trees for Peace“ vom 23.10.19 – die Erasmus+ - AG   schildert ihre Eindrücke

Bereits im letzten Schuljahr 2018/19 hatten wir in der Erasmus+ - AG, die für die Umsetzung des Erasmus+ - Projekts  „Journeys for Peace“ am Heinrich-Heine-Gymnasium verantwortlich ist, die Idee, Bäume zu pflanzen. Unser Auftrag war es, selbst zu einem Friedenshelden, einem hero for peace zu werden. Wie können wir für eine friedliche Gesellschaft sorgen? Indem wir ein positives Zeichen setzen und etwas für die Allgemeinheit tun. Da kam es uns in den Sinn, dass Bäume nicht nur ein positives Symbol in allen Kulturen sind, sondern dass sie auch im Zuge des Klimawandels eine bedeutsame Rolle spielen. Also hieß es: Lasst uns Bäume pflanzen! Trees for Peace!

Nach monatelanger Planung folgten dann die Taten. Unterstützung bekam die AG von Baumexpertin Frau Sabine Griebsch, Geschäftsführerin des Unternehmens ecotaia. Denn bevor die Baumpflanzung überhaupt erst stattfinden konnte, mussten Bodenproben entnommen werden. Daraufhin konnte erst ermittelt werden, welche Baumarten gepflanzt werden können.

Am 23. Oktober 2019 war die Aufregung dann sehr groß. Die Mitglieder der AG pflanzten drei Bäume - einen Rotahorn, einen Rotdorn und eine Robinie -  mit dem Ziel, einen nachhaltigen Beitrag zum Frieden, Umweltschutz und für unsere Zukunft zu leisten. Die Bäume stehen symbolisch für Toleranz, Respekt, Demokratie, gegen Fremdenfeindlichkeit, Hass und Ausgrenzung. Außerdem setzen sie ein deutliches Zeichen gegen den Klimawandel.

Zudem bekam das Heinrich – Heine - Gymnasium Bitterfeld – Wolfen hohen politischen Besuch von der US - amerikanischen Generalkonsulin Emily Yasmin Norris, vom Landrat, Herrn Uwe Schulze, sowie von unserem Oberbürgermeister, Herrn Armin Schenk. Die Konsulin, eingeladen vom Schulclub am Heinrich – Heine - Gymnasium, pflanzte auf dem Gelände einen Trompetenbaum „als Zeichen der Völkerverständigung“ und setzte damit eine jahrelange Tradition der Baumpflanzungen am Heinrich – Heine – Gymnasium Bitterfeld – Wolfen fort.

Bevor die Bäume in die Erde gesetzt wurden, sprachen alle Akteure feierliche Worte anlässlich der beiden Initiativen, darunter auch Mitglieder der Erasmus+ - AG. Nach dem symbolischen Spatenstich der Politiker und Lehrer unserer Schule am Trompetenbaum der US - amerikanischen Generalkonsulin, versammelten sich alle Beteiligten um ein weiteres Pflanzloch am Heinrich – Heine – Gedenkstein, wo die Schülerinnen und Schüler der Erasmus + - AG Frau Norris ein selbst gestaltetes Baumfadenbild überreichten.

Während die politischen Gäste den Unterricht besuchten, pflanzten die Schülerinnen und Schüler der Erasmus+ - AG die drei durch das Erasmus+ - Projekt gestifteten Bäume und schaufelten die entstandenen Löcher zu. Es war ein Arbeitseinsatz voller Tatkraft und eine Feierstunde, die uns allen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Auch künftig werden die Bäume von uns gepflegt. Die Schülerinnen und Schüler unserer AG gießen fleißig und achten darauf, dass die Bäume gut anwachsen.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion ein Zeichen gesetzt haben. Pflanzt auch ihr Bäume und setzt euch für die Umwelt, den Klimaschutz und eine friedliche Gesellschaft ein!

Die Erasmus+ - AG unter Leitung von Frau Susan Neubert bedankt sich bei allen Beteiligten und Helfern.

https://www.mz-web.de/bitterfeld/andenken-an-anschlagsopfer-von-halle-schueler-des-heine-gymnasiums-widmen-baum-jana-l--33448280

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06.11.2019 „Bald nun ist Weihnachtszeit…“

Daher fuhren die Chorkinder der 5.-7.Klassen ins Probenlager, um sich bestmöglich auf unser Adventskonzert vorzubereiten. In diesem Jahr waren wir vom 21.-23.10.2019 in der Villa Jühling in Halle zu Gast. Neben intensiver Probenarbeit kam der Spaß nicht zu kurz… beim bunten Abend wurde gesungen, gespielt, getanzt und  Schaumküsse wurden um die Wette gegessen. Am Lagerfeuer bei Knüppelkuchen und Gitarrenmusik war es so richtig gemütlich.

Vielen Dank an alle Eltern und Unterstützer, die es uns ermöglicht haben, diese Probentage zu realisieren.

Am Donnerstag, d. 05.12.2019 sind Sie ab 17 Uhr herzlich eingeladen, sich in der Johanneskirche Wolfen von unseren Schülerinnen und Schülern in die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen zu lassen.

 Frau Buchholz (Fachschaft Musik)

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04.11.2019 Schüler und Lehrer setzen ein Zeichen 

Am 18. Oktober 2019 versammelten sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer des Heinrich-Heine-Gymnasiums, um gemeinsam der Opfer und Angehörigen des Terroranschlages in Halle (Saale) zu gedenken und damit entschlossen ein Zeichen gegen Hass, Gewalt und Antisemitismus zu setzen.

Die Schulleiterin unseres Gymnasiums, Frau Prüfer, hielt zu Beginn eine kurze Rede, in welcher sie auch im Besonderen einer ehemaligen Schülerin gedachte, welche am 09.10.2019 in Halle ihr Leben verlor.

Anschließend brachte Frau Buchholz, welche selbst in Halle lebt, ihre Gedanken und Gefühle, welche sie zum Zeitpunkt des Anschlages hegte, zum Ausdruck. Sie machte uns damit schmerzlich bewusst: Ein tolerantes und friedliches Miteinander ist nicht selbstverständlich. Wir alle sind dazu aufgerufen, uns für Toleranz und gegen Gewalt einzusetzen.

Nachdem durch Frau Leupoldt, Frau Prüfer und Frau Ebert ein Blumengesteck niedergelegt und Kerzen angezündet wurden, folgte eine Schweigeminute.

Tief bewegt, schloss der Chor die Gedenkveranstaltung mit einem hebräischen Kanon unter Leitung von Frau Buchholz.

Die AG Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage unter der Leitung von Frau Ebert, in Zusammenarbeit mit Tamina Eichner und Lea Sophie Möser.

 

Gedenken an die Opfer des Terroranschlages in Halle fand am 18.10.2019 am Heine-Stein statt.

 

Mittwochmittag piepte mein Handy. Meine Freundin hat getippt: „Was ist los bei euch?! In Halle ist Ausnahmezustand. Wir wissen nicht, was passiert ist. Aber keiner darf raus. Da wird geschossen!“

Oh, mein Gott! Ich verfolge den Live-Ticker: Ein toter Mann am Dönerimbiss, eine junge Frau erschossen an der Straßenbahn.

Ich kenne diese Straßen im Paulusviertel in Halle gut. In der Synagoge sind etwa 80 Menschen versammelt, als einer mit Gewehr dort eindringen will. Ich kenne auch diese Synagoge aus weißem und rotem Backstein, umgeben von Gräbern. Aber was dort passiert, das kenne ich nicht.

Ich dachte lange: Sowas gibt’s nur in Geschichtsbüchern oder irgendwo weit weg von hier.

Ich glaubte lange: zum Glück muss ich das nicht erleben.

Und nun bin ich fast mittendrin.

Mitten unter uns wird geschossen.

Mitten unter uns wird Gewalt ausgeübt. Mitten unter uns wird gegen Menschen gehetzt, gegen ihre Herkunft, gegen ihren Glauben. Mitten unter uns wird das Miteinander vergiftet.

Es bleiben tiefe Wunden. Die Familien der jungen Frau an der Straßenbahn. Die Angehörigen des Mannes vom Dönerimbiss. Die Freunde der beiden Verletzten. Die Augenzeugen, die zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Ich kenne ein junges Mädchen das mit ansehen musste, wie die Frau starb.

Jana L. war Schülerin unserer Schule, Lehrerinnen und Lehrer erinnern sich. Eltern einiger unserer Schüler sind mit ihr in einer Klasse gewesen, kannten sie gut.

Es bleiben verunsicherte Menschen zurück.

Es bleiben auch die Angehörigen des Täters in Eisleben zurück. Wie sollen sie damit leben?

Warum passiert das, Gott? Warum mitten unter uns?

Ich denke an den Mann am Dönerstand, an die Frau an der Straßenbahn, an die Menschen in der Synagoge, an meine Familie und an meine Freunde, an die Hallenser, an die Polizisten und die Sicherheitskräfte, die für uns da sind in dieser furchtbaren Situation.

Ich denke an jene die weinen, die Angst haben, die in Panik geraten sind.

Ich fühle mit meinen jüdischen Geschwistern und denke auch an all jene, die es auch hätte treffen können. Zufällige Passanten. Muslime in einer Moschee, politisch Andersdenkende. Polizisten.

Jom Kippur ist das jüdische Versöhnungsfest. Er wurde an jenem Mittwoch als Tag besonders strenger Enthaltsamkeit begangen. Darum war die Hallenser Synagoge gut besucht.

Was bedeutet dieser Feiertag? Er weist darauf hin, dass Gott jedem vergibt, der Schuld und Sünde bereut. Gott versöhnt sich mit den Menschen. Das ist auch ein zutiefst christlicher Gedanke!

Wir bekennen uns dazu eine Schule ohne Rassismus, mit Courage zu sein. Alle zusammen sind wir dazu aufgerufen, Hass, Gewalt und jeder Form von Diskriminierung entschlossen entgegen zu treten! Seid mutig, mischt euch ein, bezieht Stellung!

Ich denke an das Lichtermeer vor der Synagoge, am Dönerimbiss, auf dem Marktplatz in Halle. – Orte des Gedenkens. Zusammenstehen, schweigen, singen „Shalom chaverim“ Friede sei mit uns.

 

Verena Buchholz (Lehrerin für Musik, Ev. Religion und Ethik)

22.10.2019  Einladung! FÜR ALPHABETISIERUNG – PLAKATAUSSTELLUNG



ARBEITEN VON SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN DER 10. UND 11. KLASSEN DES HEINRICH-HEINE-GYMNASIUMS BITTERFELD-WOLFEN     

Liebe Kunstfreunde,                   

zur Ausstellung mit künstlerischen Arbeiten zur Gebrauchsgrafik von Schülerinnen und Schülern der 10. und 11. Klassen des Heinrich-Heine-Gymnasiums Bitterfeld-Wolfen laden wir Sie herzlich ein. Wir möchten Sie mit den Plakaten für die Problematik des Analphabetentums sensibilisieren.        

Wer ruft bekommt auch gern eine Antwort: gerufen hat das Alphateam des Mehrgenerationenhauses Wolfen, insbesondere Frau Wust, mit der uns schon viele Projektarbeiten im Laufe der vergangenen Jahre verbunden haben - gerne geantwortet haben wir, die Schülerinnen und Schüler sowie die Kunstlehrer/-innen des Heinrich-Heine-Gymnasiums Bitterfeld-Wolfen.

Auch wenn Plakate einfach aussehen, gehört es mit zu den schwierigsten Gestaltungsaufgaben, anspruchsvolle und öffentlichkeitswirksame Plakatwerbung zu gestalten. Die Reduktion auf das Wesentliche, entsprechend starke Form- und Farbkontraste, ein eingängiger Slogan sowie eine klare und prägnante Schrift sind hierbei nur einige der wichtigen Kriterien. Die Kunstkursteilnehmer/-innen sind mit Freude und Fleiß an die Arbeit herangegangen und haben sich in einer ersten Phase mit den Kriterien der Plakatgestaltung vertraut gemacht und drei bis fünf Entwürfe gestaltet. Anschließend erfolgte die Umsetzung in Einzelarbeit. Sie können in der Ausstellung 32 Plakate rezipieren.

Wir Kunstlehrer freuen uns über das hohe Engagement der jungen Leute.     

K. Schimke und V. Neuholz (Kunstlehrer/-in)


Projekt Alpha – wir sind dabei

Viele Menschen können nicht richtig lesen und schreiben und schämen sich bestimmt auch dafür. Um diesen Leuten zu helfen bietet ein Alphateam des MGH Bitterfeld-Wolfen solch eine Unterstützung an. 

Am Anfang des vergangenen Schuljahres gab es einen Plakatwettbewerb unter dem Motto: ,,Ohne Worte‘‘, der sich mit diesem sensiblen Thema befasste. Unsere Schule unterstützte diesen Wettbewerb. Innerhalb der Kunstkurse von Frau Schimke und Herrn Neuholz setzten wir uns mit dieser Thematik auseinander. Wir gestalteten über 60 Plakate, von denen ca. die Hälfte am 11. Juli 2019 auf dem Marktplatz in Bitterfeld ausgestellt und anschließend drei prämiert wurden. Passanten konnten mit Punkten für ihren jeweiligen Favoriten abstimmen. Wir sprachen nicht nur Erwachsene sondern auch Kinder an, die mit Freude ihre Punkte verteilten. Am Ende der Veranstaltung fand die Prämierung der besten drei Werke statt. Das Plakat mit der größten Punktanzahl, welches von der Schülerin Sandra Hesse aus einer 10. Klasse stammte, erzielte  den 1. Platz und war somit Siegerin des Wettbewerbs. 

Den Tag am Infostand in Bitterfeld fanden wir, Marielle Kurtz, Herr Neuholz und ich sehr spannend, interessant und schön. Es waren gute Begegnungen und wir freuen uns auf die Ausstellung in der Galerie im Herbst 2019.

Lena-Marie Ackenhausen (Schülerin der 11. Klasse)

22.10.2019  Achtung Auto!

Am 14.10. und 15.10.2019 war es wieder soweit. Der Fahrschullehrer Herr Helbig ließ die Reifen seines PKWs auf dem Gelände unseres Heinrich-Heine-Gymnasiums quietschen.

Unterstützt durch die Verkehrssicherheitsinitiative „Achtung Auto!“ des ADAC führten wir im Rahmen des Physikunterrichts in unseren 6. Klassen nun schon zum achten Mal ein Training zum Abschätzen von Geschwindigkeiten und Anhaltewegen von Fahrzeugen durch. Dabei stand dasHandeln der Schüler im Mittelpunkt – learning by doing. Sie erlebten reale Situationen und mussten diese einschätzen.

Möglich wurde dieser praxisnahe Unterricht durch den ADAC und seine Partner Opel und Michelin. Unser Dank gilt im Besonderen Herrn Günther Helbig von der Fahrschule Helbig in Zörbig, der den jeweils ca. 90 minütigen Verkehrsunterricht in den vier 6. Klassen unserer Schule durchführte.

Silvia Teichert
Fachschaft Physik

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17.09.2019  Identität - Bilder als Spiegel des Menschen - Klassenstufe 11

23.08.2019 Die Sport-AG geht in die vierte Runde

Bereits seit vier Jahren bietet euch euer Gymnasium die Möglichkeit, auch außerhalb des Sportunterrichts Sport zu treiben.

Jede Woche Dienstag könnt ihr euch von 15 Uhr bis 17 Uhr auspowern.

Wer? Na alle Jungs und Mädels aus den Klassen 5 -12.

Die Idee: Lernt euch und neue Sportspiele kennen, werdet noch fitter, habt Spaß am Sport mit Musik und anderen Schülern aus allen Klassenstufen. Egal ob Xletics, Floorball, Fußball, Judo, Turnen oder Leichtathletik- jeder sollte auf seine Kosten kommen, denn das Programm der AG bestimmt ihr!

Die acht bis zwölf Mitglieder der AG und ich freuen sich auf Nachwuchs und heißen euch herzlich willkommen!

Kommt vorbei und macht Sport. Mit uns. Für euch.

Mit sportlichen Grüßen

M. Kellner