Willkommen am Heinrich-Heine-Gymnasium!
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Gäste,
wir heißen Sie herzlich auf der Homepage des Heinrich-Heine-Gymnasiums Bitterfeld-Wolfen willkommen. Unsere Schule versteht sich als ein Ort des Lernens, der Gemeinschaft und der persönlichen Entfaltung, an dem junge Menschen ihre Talente entdecken, stärken und Verantwortung für sich und andere übernehmen können.
Wir laden Sie ein, auf unseren Seiten zu stöbern, unsere Projekte, Arbeitsgemeinschaften und Erfolge kennenzulernen und einen authentischen Eindruck vom Schulalltag am Heinrich-Heine-Gymnasium zu gewinnen. Schön, dass Sie sich für unsere Schule interessieren.
Besonders herzlich laden wir Sie zu unserem Tag der offenen Tür am 12. November 2026 von 16:30 bis 18:30 Uhr ein. An diesem Nachmittag haben Sie die Gelegenheit, unsere Schule näher kennenzulernen, Unterrichtsräume und Fachbereiche zu besichtigen sowie mit Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen. Freuen Sie sich auf interessante Einblicke in unser Schulleben und entdecken Sie die vielfältigen Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten an unserem Gymnasium.
Wir freuen uns darauf, Sie am 12. November 2026 persönlich am Heinrich-Heine-Gymnasium Bitterfeld-Wolfen begrüßen zu dürfen.
![]() | Unser Programm zum Tag der offenen Tür 2026 Flyer Tag der offenen Tür.pdf (3.12MB) |
![]() | Flyer Tag der offenen Tür.pdf (3.12MB) |
Aktuelles aus dem Schulalltag

„Der Riss“
Am 25. September 2026 verwandelte sich unsere Mensa in eine Arena der besonderen Art. Die Kölner Theatergruppe pulk fiktion war mit ihrem Theaterstück „Der Riss“ bei uns zu Gast. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 12 erlebten kein trockenes Geschichtsbuch, sondern eine emotionale und hochaktuelle Performance von zwei Schauspielern der Gruppe. In dem Stück „Der Riss“ verdeutlicht ein Elternpaar am eigenen Missverstehen und auch Zerbrechen, was Deutschland auch Jahrzehnte nach dem Mauerfall noch trennt, aber auch verbindet. Mit Hilfe einer durch Requisiten „geteilten Mauer-Mensa“, durch geteilte und einseitig abgeschottete Publikumsgruppen und direkte Ansprachen ans Publikum gelang es den Schauspielern, die heute noch bestehenden Konflikte zwischen Generationsprägungen, eingeengten Denkblasen und realen Verhältnissen nachvollziehbar werden zu lassen. Die persönliche, auch oft sehr humorvolle Interaktion der Schauspieler mit den Schülern regte zur kritischen Reflexion eigener Entscheidungen, das Hinterfragen der eigenen Wahrnehmung oder das Erklären der gesellschaftsgeprägten Geschichtsbetrachtung an und gaben dem Stück eine deutlich nachdenkliche Note. Themen wie Selbstbestimmung und Fremdbewertung wurden heruntergebrochen auf eine persönliche, familiäre Ebene und damit für alle Schülergruppen gut erfassbar. „Der Riss“ beweist, dass politisches Theater für Jugendliche alles andere als langweilig sein muss, dass Theater zum GEMEINSAMEN Bewältigen von Problemen auffordern und zum Nachdenken über eigenen Standpunkte anregen kann.

Buongiorno Italia!
Endlich war es so weit! 16 Italienischschülerinnen und -schüler der 10. und 11. Klasse sind vom 22. bis zum 29. September mit Frau Stenzel, Frau Prochnow und Frau Kansy nach Trani geflogen. Unsere neue Partnerschule liegt also mitten in Apulien, dem Absatz des italienischen Stiefels und somit richtig weit im Süden. Dort haben wir jeweils bei einer italienischen Familie gewohnt und so konnten wir die Kultur und die echte italienische Mentalität kennenlernen. Wir haben natürlich auch unsere italienische Partnerschule besucht, das „Liceo Francesco de Sanctis“. Diese hat sogar ein eigenes naturwissenschaftliches Museum und man kann aus dem Klassenzimmer direkt aufs Meer schauen! Wir wurden herzlich von allen in Empfang genommen und die italienische Schulband hat uns alle komplett begeistert. Sogar der Schulleiter hat nicht gezögert und nach wenigen Minuten selbst nach dem Mikro gegriffen und gesungen. Wir haben aber auch bemerkt, wie anders die Schule doch im Vergleich zu unserer ist. Beispielsweise sind die Klassen viel kleiner gewesen. Alle zwei Tage haben wir entweder etwas in Trani gemacht oder haben verschiedene Städte in der Umgebung besucht. Wir waren in Bari (die Hauptstadt Apuliens), Polignano a Mare (ein wunderschönes Küstenstädtchen mit Kultstatus) und Barletta (ein Stadtteil unserer Partnerstadt Trani). Dort haben wir uns das Meer sowie verschiedene Kirchen und Burgen angeschaut. In der Schule belegten wir einige Workshops. Die deutschen Gastschülerinnen und Gastschüler lernten zum Beispiel die Pizzica, einen typischen italienischen Tanz aus dem Süden oder wir kamen zum ersten Mal mit dem Fach Chinesisch in Berührung, welches als Fremdsprache an unserer Gastschule angeboten wird. Außerdem haben wir zahlreiche italienische Spezialitäten probiert und jede Menge Eis gegessen. An einem Tag waren wir nur mit unserer Gastfamilie zusammen und jeder bekam einen eigenen Einblick in den italienischen Alltag. Den Abschluss bildete ein letzter Abend in der Pizzeria Pulcinella. Hier durften wir nach Anleitung eines Pizzaiolo unsere Pizzen selbst herstellen, backen und natürlich auch verkosten. Wir haben uns mit den Italienerinnen und Italienern gut verstanden und waren auch ein wenig traurig als wir schließlich wieder nach Hause geflogen sind. Insgesamt war es eine unvergessliche Woche voller neuer Eindrücke und Freundschaften. Wir freuen uns schon sehr auf den Gegenbesuch der Italiener im März. Grazie mille e ciao! Hanna Moye (10/2)
.jpg/picture-200?_=1a13f46a9b0)
Lebensweg Ein Schreibprojekt
Seit ca. 25 Jahren können Schüler verschiedener Jahrgänge aus Erfahrungen von Künstlern lernen, Film, Tanz, Architektur, Plakat, Fotografie, Werbung etc. erproben und unterrichtsbegleitende Projekte absolvieren – eine sehr erfolgreiche Kooperation unseres Gymnasiums mit der Akademie der Künste Berlin (AdK). In diesem Jahr absolvierten Schüler der Kl.-stufe 12 ein Projekt zum Thema „Schreiben über die eigenen Wurzeln“. Die Schriftstellerin Kerstin Hensel (aus Berlin) und die Layout-Grafikerin Wiebke Steinert (aus Leipzig) initiierten Recherchen der Schüler, in ihren Familien nach verschollenen, bisher wenig erzählten Geschichten zu suchen, nachzufragen und dabei die verschiedenen Generationen zu erreichen. Ziel der gemeinsamen Arbeiten - eine eigene Projektzeitung mit Texten, Familienfotografien und Interviews zu gestalten. Neben diesen Schreibaufgaben führte eine Exkursion ins Kulturhaus Wolfen, das in seiner Geschichte selbst tief in der Region, in den Familien verwurzelt ist. Ein besonderer, weil öffentlicher Abschluss der gemeinsamen Projektarbeit fand im Rahmen des OSTEN-Festivals 2026 in Wolfen-Nord statt. Hier standen die Schüler am 27.09.2026 auf der „Bühne“, lasen ihre Texte einem Publikum vor und stellten sich den Nachfragen der Gäste.

19.Landestag SOR-SMC in unserer Landesha
Mitte September fuhren einige von unserer HHG-AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” nach Magdeburg, um dort der Einladung des Landesnetzwerks nachzukommen. Zum 19. Mal fand das Event in Sachsen-Anhalt statt – erstmals an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Begrüßt wurden wir unter anderem durch unseren Bildungsminister, Jan Riedel, sowie Schülerinnen, die ein passendes Gedicht zu den Themen der Veranstaltung vortrugen. Der Musiker Matondo präsentierte anschließend drei seiner Lieder, die sich mit Demokratie, Gerechtigkeit und Gleichheit beschäftigten. Vor Ort wurde von den Veranstaltern betont, dass wir in Sachsen-Anhalt das Netzwerk mit den meisten teilnehmenden Schulen und dem größten Landestag deutschlandweit sind - darüber sei man sehr stolz. Anschließend konnten wir uns vor Ort an mehreren Ständen über vielfältige Themen informieren, uns umschauen und kleine Andenken mitnehmen. Besonders beliebt war ein CSD-Stand, an dem man sich süße Pins selbst gestalten konnte. Im Hauptteil standen zahlreiche Workshops zur Auswahl, an denen wir teilnehmen konnten. Ein Beispiel war das Projekt „Wer bestimmt, was wir denken?”, das sich mit der Meinungsfreiheit und ihren Grenzen auseinandersetzte sowie ein Projekt, welches sich über Kennzeichen der rechtsextremistischen Szene informierte. Auch für Lehrkräfte gab es wieder ein eigenes Angebot, das vor allem die Frage „Wie neutral sollte eine Lehrkraft sein?” in den Mittelpunkt stellte. Alles in allem war es aus unserer Sicht eine sehr gelungene Veranstaltung, die uns allen viel Spaß gemacht hat - auch wenn zugegeben das Wetter etwas durchwachsen war ️☔️ Die große Auswahl an Projekten war durchweg lehrreich und informativ. Die Inhalte unserer Workshops sollen auch im Nachgang in unser Klassenzimmer finden - in welcher Art und Weise, lasst euch gern überraschen! Beitrag by Amy Zug 10/4 IMG_2097.jpeg

Derby-Drama in Sandersdorf
Bei rund 17 °C und spätsommerlichem Abendwetter lieferten sich das Heinrich-Heine-Gymnasium Wolfen und das Walter-Rathenau-Gymnasium Bitterfeld am 18. September 2026 ein packendes Stadtderby in Sandersdorf. Nach 90 Minuten plus Verlängerung stand es unentschieden – im Elfmeterschießen behielt Bitterfeld mit 7:6 die Oberhand. Wolfen, von Herr Ziegler taktisch eingestellt, startete druckvoll und ging in der 9. Minute verdient in Führung. Bitterfeld biss sich zurück und glich in der 22. Minute aus. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch ohne weiteren Treffer. Der Wendepunkt: Verletzung der Wolfener Nummer 1. Der zweite Torwart wurde zum Helden – er kratzte mehrfach Bälle von der Linie und hielt seine Mannschaft mit starken Reflexen im Spiel. Weder in der regulären Zeit noch in der Verlängerung fiel ein weiteres Tor. Im Elfmeterschießen wuchs der Druck mit jedem Schuss. Am Ende behielt das Walter-Rathenau-Gymnasium mit 7:6 knapp die Oberhand – ein Ergebnis, das die Enge des Spiels widerspiegelt. Ein Derby, das seinem Namen alle Ehre machte: intensiv, emotional, bis zur letzten Sekunde offen. Wolfen kann auf eine starke Leistung bauen; nächstes Jahr steht die Revanche an.

"Gegen das Vergessen"
„Gegen das Vergessen“ – Ausstellung von Drei Wochen lang war auf dem Schulhof des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Bitterfeld-Wolfen die Ausstellung „Gegen das Vergessen“ des deutsch-italienischen Fotografen und Künstlers Luigi Toscano zu sehen. Insgesamt 22 großformatige Porträts von Holocaust-Überlebenden machten die Lebensgeschichten und persönlichen Schicksale der abgebildeten Menschen sichtbar, die nun in der vergangenen Woche zu Ende ging. Die Fotografien wurden im Schulalltag zu einem eindrucksvollen Bestandteil des Schulhofs. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte nutzten die Ausstellung, um sich mit den Porträts und den dahinterstehenden Lebensgeschichten auseinanderzusetzen. Dabei boten die Bilder einen unmittelbaren und persönlichen Zugang zur Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Die Ausstellung verdeutlichte auf eindrucksvolle Weise, dass Erinnerungsarbeit auch heute von großer Bedeutung ist. „Gegen das Vergessen“ setzte damit ein sichtbares Zeichen für Erinnerung, Menschlichkeit und die Verantwortung, die Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Ein besonderer Dank gilt der Hans-und-Berthold-Finkelstein-Stiftung, die durch die Finanzierung die Präsentation der Ausstellung an unserer Schule ermöglicht hat. Ebenso bedanken wir uns recht herzlich bei der Stadt Bitterfeld-Wolfen, die den Kontakt zur Ausstellung herstellte und damit den Weg für dieses wichtige Projekt an unserer Schule ebnete. Benjamin Zurleit, AG SOR-SMQ

Juniorwahl am HHG
Am 03.September’26 waren 323 SchülerInnen der Jahrgänge 9-12 aufgerufen, im Rahmen der Juniorwahl an einer Wahlsimulation der Fachschaft Sozialkunde teilzunehmen. So durften unsere jungen WählerInnen je zwei Stimmen auf einem Wahlzettel hinterlassen, der dem der Erwachsenen zum nachfolgendem Wahlsonntag ähnelte. Am Ende wurden 245 Stimmzettel ausgezählt, was einer Wahlbeteiligung von ca. 75% entspricht. Ein herzlicher Dank geht an das engagierte Wahlhelferteam der 10. und 12. Klassenstufe, der FS Sozi sowie an die KollegInnen, die ihren SchülerInnen die Wahl ermöglichten.

Weltfriedenstag in Holzweisig
Auch in diesem Jahr nahmen am 1.September SchülerInnen der AG SOR-SMQ an der Gedenkveranstaltung zum Ausbruch des 2.WK‘s teil und folgten der Einladung der Stadt Bitterfeld-Wolfen nach Holzweißig. Am Gedenkstein der Gemeinde erinnerten die Teilnehmer an die Geschichte der Ortschaft und mahnten mit eigenen Worten für einen Frieden. Amy Zug sprach so eigene Gedanken zum Tag und wies auf die zahlreichen Konflikte der Welt und das unendliche Leid hin, welches Kriege mit sich bringen. Louis Ballstädt rezitierte im Anschluss ein Gedicht von Mascha Kaléko, welches die positiven Seiten des Friedens anschaulich verdeutlichte. „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“ (Carl Sandburg) - Zitat vorgetragen und bewertet durch die Pfarrerin Anna Mittermayer.

Ein Sommer voller Musik
Während andere Schülerinnen und Schüler die Sommerferien nutzten, um sich von der Schule zu erholen und mal richtig auszuspannen, blieb unsere Schulband „Challmix“ unermüdlich. Trotz Hitze wurde mehrfach in der Schule geprobt, um den Auftritt-Marathon vorzubereiten. Zum Auftakt spielten Lina Al-Qaddo, Marc Bauer, Clemens Melzer, Eric Auer sowie Frau Schindler am 08.08. in der neu eröffneten Sommerlounge in Bitterfeld ein vielfältiges Programm. Zeit zum Verschnaufen gab es nur wenig, denn gleich eine Woche später am 15.08. war „Challmix“ zum professionellen Bandwettbewerb „Bands On Stage“ der enviaM-Gruppe in Bad Lauchstädt geladen (siehe Fotos). Einen Tag lang traten verschiedene, ausgewählte Bands aus Sachsen-Anhalt mit einem 15-20-minütigen Programm auf. Eine Jury begutachtete die Auftritte, im Anschluss musste sich jede Band den kritischen Anmerkungen der Juroren stellen. Abgerundet wurde der Tag durch einen Gesangsworkshop, den alle Bandmitglieder interessiert besuchten. Der letzte Auftritt der kleinen Sommertour fand am 23.08. zum Tiergehege-Fest in Reuden statt, bei welchem auch der ehemalige Schlagzeuger Charlie Pákozdie noch einmal auf die Bühne ging. Mit einer Stunde Musik unterhielt unsere Schulband die Gäste des Tiergeheges und heizte die Stimmung an, sodass mitgesungen, gelacht und getanzt wurde. Wir bedanken uns bei der Stadt Bitterfeld-Wolfen, der enviaM-Gruppe sowie beim Tiergehege Reuden für die Auftrittsmöglichkeiten! L. K. Schindler (Bandleitung) Fotos von Michael Setzpfand

Projektwoche 2026
In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien fand an unserem Heinrich-Heine-Gymnasium wieder eine abwechslungsreiche Projektwoche statt. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten aus zahlreichen Projekten wählen und dabei neue Erfahrungen sammeln, kreativ werden sowie Teamgeist und Engagement beweisen. Ein besonderes Highlight war die Musicalfahrt nach Stuttgart. Nach einer intensiven Vorbereitung mit Informationen zum Musical Die Eiskönigin, dem Thema Klimawandel und musikalischen Einstimmungen erlebten die Schülerinnen und Schüler eine beeindruckende Aufführung. Die mitreißenden Gesangsleistungen, die aufwendigen Bühnenbilder und die spektakulären Effekte sorgten für große Begeisterung und machten die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Im Projekt „Yoga und yogische Ernährung“ lernten die Teilnehmerinnen die Grundlagen des Yoga kennen und setzten sich mit einer bewussten Ernährung auseinander. Ein gemeinsamer Kochtag im Jugendclub Phönix, an dem ein gesundes Menü zubereitet wurde, sowie die Präsentation des Sonnengrußes beim Schulhoffest bildeten die Höhepunkte dieses Projekts. Sportlich und nachhaltig ging es im Projekt „Move Green“ zu. Drachenbootfahren auf der Goitzsche, ein Beachvolleyballturnier nach gemeinsamer Fahrradtour sowie ein Ausflug in den Kletterwald Klaistow und den Barfußpark Beelitz verbanden Bewegung, Teamarbeit und Umweltbewusstsein auf eindrucksvolle Weise. Auch unsere Schulbibliothek erhielt ein neues Gesicht. Mit viel Kreativität entstanden aus alten Büchern dekorative Collagen, Origami-Kunstwerke und Lesezeichen. Gleichzeitig wurden die Bücher neu sortiert und der Raum liebevoll gestaltet. Darüber hinaus engagierten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler für die Verschönerung unseres Schulgeländes. Beete und Rabatten wurden gepflegt, Sitzbänke neu gestrichen und passend zu unserer Schule sowie zur aktuell stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft kreativ gestaltet. Den gelungenen Abschluss der Projektwoche bildete das Schulhoffest, bei dem alle Projektgruppen ihre Ergebnisse Eltern, Familien und weiteren Gästen präsentierten. Die vielfältigen Beiträge zeigten eindrucksvoll, mit wie viel Kreativität, Teamgeist und Einsatzbereitschaft unsere Schülerinnen und Schüler gearbeitet haben. Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Lehrkräften, Unterstützern sowie unseren Schülerinnen und Schülern, die diese Projektwoche zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. Wir wünschen allen erholsame Sommerferien!

Studienfahrt nach Krakau und Auschwitz
In Polen und in Belarus entstand in der Zeit der NS-Gewaltherrschaft eine Reihe von Vernichtungslagern, in denen unschuldige Menschen – Kinder, Frauen und Männer – aus ganz Europa ermordet wurden. Zur wichtigsten Gedenkstätte und zum Sinnbild für die unbeschreibliche Dimension des Verbrechens an der Menschheit wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Im Vorfeld der Studienfahrt gab es eine umfangreiche filmische Vorbereitung. Am Montag, dem 29. Juni, traten wir die Fahrt an. Der Flixbus brachte uns gemütlich nach Wroclaw/Breslau und weiter nach Krakau, wo am ersten Abend nach einem gemeinsamen Abendessen am wunderschönen zentralen Platz noch Zeit für die individuelle Entdeckung dieser bezaubernden Altstadt blieb. Am zweiten Tag stand die Besichtigung der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau im Rahmen eines sechsstündigen Programms an. Martha, eine sehr engagierte Deutschlehrerin, hat uns behutsam durch die Anlagen geführt und wertvolle, wohl dosierte Informationen geliefert. Die Erkundungen waren allein schon aufgrund der Größe des Geländes und der Hitze entbehrungsreich. Ich bin stolz auf alle Schülerinnen und Schüler, dass sie trotz der widrigen Umstände bis zum Ende und ohne Abkürzungen durchgehalten haben. Das Ausmaß der Verbrechen, der Zynismus und Sadismus der NS-Machthaber und örtlichen SS-Wachmannschaften lassen einen sprachlos zurück. Es waren auch sehr viele andere Gruppen aus der ganzen Welt dort. Die Hoffnung liegt bei den jungen Menschen, die durch diesen Lernprozess dazu beitragen mögen, Verbrechen dieser Art gegen die Menschheit in Zukunft zu verhindern. Am dritten Tag folgte die Besichtigung der Ausstellung in Schindlers Emailfabrik über Krakau unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Einige Orte aus aus dem Spielfilm 'Schindlers Liste' von Steven Spielberg konnten wir wiedererkennen. Die Schülerinnen und Schüler erinnerten sich auch an Itzhak Stern, den ehemaligen Buchhalter, der als die „rechte Hand“ Oskar Schindlers die NS-Zeit überlebte. Wir erfuhren einiges über das Leben der Juden im nahegelegenen Ghetto. Die Juden mussten dort unter beengten Verhältnissen ihren Wohnsitz nehmen, ehe das ummauerte Viertel aufgelöst und die Menschen entweder an Ort und Stelle ermordet oder in das Vernichtungslager Auschwitz abtransportiert wurden. Wir sahen auch Reste der einstigen Ghettomauer und den zentralen Platz mit den leeren Stühlen, ehe wir am Nachmittag Kazimierz entdeckten, das bis heute jüdisch geprägte Viertel Krakaus. Wir waren in der ältesten Synagoge Polens und wir besichtigten auch eine weitere Synagoge und einen alten jüdischen Friedhof. Der Abend war frei für individuelle Entdeckungen. Der letzte Tag steht im Zeichen der Heimreise. Während ich hier die Zeilen tippe, sind wir gerade auf der Fahrt zwischen Katowice und Wroclaw/Breslau nach Berlin. Spät am Abend sollen wir planmäßig in Wolfen ankommen.

Ferienbetreuung am HHG
Gemeinsam mit unserer Schulsozialarbeiterin haben wir ein abwechslungsreiches Programm für euch zusammengestellt, damit ihr die Ferien in guter Atmosphäre verbringen könnt. Ob spannende Ausflüge, gemeinsame Aktionen oder neue Freundschaften – hier seid ihr mitten dabei. In den folgenden Artikeln erfahrt ihr mehr über unsere Erlebnisse: vom Lasertag über den Besuch im Schokoladenmuseum Halloren, die Ausbildung neuer Patenschülerinnen und Patenschüler für die 5. Klassen bis hin zu Ausflügen in den Zoo Leipzig und nach Belantis. Den ausführlichen Bericht finden Sie, indem Sie auf den unteren Button klicken.


